Snoop Dogg wirft einen Blick zurück: Auf seinem neuen Song „Let Bygones be Bygones“ reflektiert der US-Rapper seine krisengeschüttelte Beziehung zu Suge Knight, dem ehemaligen Labelchef des Labels Death Row Records, das in seiner Blütezeit Stars wie 2Pac, Dr. Dre, Nate Dogg und eben Snoop Dogg unter Vertrag hatte. Der Konflikt zwischen den beiden Westcoast-Protagonisten entbrannte bereits in den 90er-Jahren, als Snoop Dogg Knight für den Mord an 2Pac mitverantwortlich machte. Kurz darauf verließ der Rapper Death Row und gründete sein eigenes Label Doggystyle Records. Über die Jahre hinweg kam es auf beiden Seiten immer wieder zu verbalen Anschuldigungen und öffentlichen Diffamierungen. Auf dem Höhepunkt der Fehde engagierte Snoop sogar privates Sicherheitspersonal aus Angst vor einem Anschlag von Knight. Auf seiner neuen Single räumt der 47-jährige Rapper den Konflikt mit seinem Rivalen nun aus der Welt:

„I’m cool with Suge, Master P, Dr. Dre/I’m cool with everybody/But I had to go get that cool with him/I had to go sit down with Suge,” sagt Snoop im Intro seines neuen Tracks. Später zollt er Knight Tribut für den Erfolg von Death Row und den Siegeszug des Westcoast-Rap, spricht aber auch über die Schattenseiten des ehemaligen Labelchefs: „Yeah, he did some bullshit/I’m admitting that.”

Wie Knight das Versöhnungsangebot aufgenommen hat, ist nicht bekannt. Aktuell sitzt der ehemalige HipHop-Mogul eine 28-jährige Haftstrafe ab, nachdem er 2015 zwei Männer überrollt hatte, von denen einer starb.

„Let Bygones be Bygones“ ist bereits die dritte Single von Snoop Doggs neuem Album „I wanna thank me“, das am 16. August erscheint.

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