Jesse und Walter kehren zurück. 'El Campino' heißt die Film-Fortsetzung der Erfolgsserie 'Breaking Bad'. (Quelle: AMC)

Meth, Wüste, Chemotherapie: Die supererfolgreiche Serie Breaking Bad bekommt eine filmische Fortsetzung. Streamingdienst Netflix hatte sich die Rechte gekrallt, mehr war nicht durchgesickert. Höchste Geheimhaltungsstufe! Plötzlich tauchten verräterische Tweets auf, mittlerweile wissen wir: El Camino – A Breaking Bad Story erscheint am 11. Oktober. FluxFM-Redakteur Martin Gertz ist Fan und hat fünf gute Gründe warum der Film grandios werden muss.



Punkt 5: Das Wiedersehen

Es ist der Star Wars-Effekt. Haben wir erst mal einen Film oder eine Serie lieben gelernt, saugen wir alles weitere davon auf, egal wie schlecht. Star Wars bekommt einen Film über Han Solo? Her damit! Jurassic Park 28 kommt in die Kinos? Geil! Was? Das 300 Seiten Buch Der Hobbit wird auf der Leinwand auf knapp neun Stunden ausgeschlachtet? Suuuper! Allein, dass wir Walter White, Jesse Pinkman und Mike Ehrmantraut wieder sehen können ist das einschalten Wert. Vorausgesetzt sie sind am Start.

Punkt 4: Liebe zum Detail

Es sind Namen, Sachen im Hintergrund, kleine Anspielungen, auf den ersten Blick Nebensächlichkeiten – aufmerksame Menschen, entdecken in der Serie unheimlich viele versteckte Hinweise. Die Liebe zum Produkt geht sogar soweit, dass es zum Beispiel die Internetseite www.savewalterwhite.com wirklich gibt. In der Serie kann dort für Walters Chemo gespendet werden. Im real life führt sie… na ihr findet es schon raus.

Punkt 3: Realität

Laut Vice gibt es Walther White wirklich. Der ehemals beste Methkoch in Alabama war zum Serienstart 2008 bereits aktiv, wurde später hochgenommen und wanderte in den Knast. Auch das Wohnhaus der Familie White ist real. In der Serie landet eine Pizza auf dem Dach. Unzählige Fans haben das mittlerweile nachgemacht. Fun Fact am Rande: Bryan Cranston, der Schauspieler der Figur Walter White, hat den ein-in-einer-Millionen-Pizzawurf in nur einem Take geschafft.

Punkt 2: Der Soundtrack

Slide-Gitarre und sofort kommt das richtige Gefühl auf. Wüste, Sonne, sengende Hitze. Für die richtige Anspannung sorgt die passende Musik. Neben den extra geschriebenen Stücken glänzt Breaking Bad auch mit sorgfältig ausgesuchten Songs. Fazit: Großartig

Punkt 1: Liebe und Hass

Kaum ist einem die eine Figur sympathisch, reißt sie diese Sympathie in der nächsten Folge mit Schmackes wieder ein. Jesse Pinkman wird so vom Vollidioten, zum coolen Typen, zum bemitleidenswerten Würstchen und zum Liebling. Jede Figur ist toll und dann wieder ätzend. Außer Privatdetektiv-Opi Mike. Der ist immer cool.

Redaktion & Moderation

Martin Gertz
Spezialgebiet: Bart zwirbeln, Basketball, Blumen

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