Feiern in Berlin, aber mit guter Musik!

Berlin gehört zu den wohl facettenreichsten Städten der Welt. Von den vielen touristischen Orten, wie der Spree oder dem Alexanderplatz über die reiche politische Vergangenheit. Die Hauptstadt Deutschlands hat alles zu bieten. Gerade in den ehemaligen Gebieten der DDR, also Ost-Berlin ist die Kulturszene so umfangreich wie nie zuvor. Wo es vor 1989 bestenfalls Tanzveranstaltung der Regierung gab, gibt es heute ganze Viertel voll mit Plattenläden, Labels, Bars und Clubs, die vor allem in den 90er Jahren enorm bedeutungsvoll für die Techno- und Electroszene waren. Heute boomen diese Orte immer noch und neben guter Musik lässt sich dort auch allgemein sehr gut feiern gehen.

 

Die Techno und Elektro Klassiker

 

Das Label Tresor Records ist seit den 90er Jahren eine Hausnummer, nicht nur innerhalb Berlins, sondern Weltweit. Legenden wie Jeff Mills und Robert Hood gehören zu den Künstlern dieses Labels und berauschen mit atemberaubenden Technotracks, die an Progressivität und einer gewissen Zeitlosigkeit nicht zu überbieten sind. Angeschlossen an das Label gibt es seit 1991 den Tresor Club, der seit 2007 im ehemaligen Heizkraftwerk Berlin-Mitte zu finden ist. Seit dem geben sich internationale Künstler die Klinke in die Hand und lassen einen musikalisch in noch nie geahnte Sphären tauchen.

Eine weitere Institution in Berlin ist das Berghain. Von Anfang an auf dem ehemaligen Gelände des Ostbahnhofs in Berlin Friedrichshain zu finden, machte der Club durch seine harte Türpolitik, sowie durch seine geheimnisvolle Aufmachung Schlagzeilen. Es gibt kaum Videos aus diesem Club und auch so ist recht wenig über das Interieur bekannt. Lediglich in einem sind sich Freunde des Feierns eins: die Soundanlage gehört zu den besten der Welt. Auch die Resident DJs, wie Marcel Dettmann oder Ben Klock heizen Woche für Woche ein und machen den Besuch, wenn man denn reinkommt, unabdingbar.

Ein weiterer Club, der zu den bekanntesten und laut dem DJ Magazine Top 100 Clubs der Welt gehört, ist das Watergate. Seit 2001 ist der Club in einem ehemaligen Bürogebäude am Kreuzberger Spreeufer zu finden und besticht durch seine musikalische Vielfalt. Im Gegensatz zu anderen Clubs wurde hier am Anfang nicht nur elektronische Musik gespielt, sondern auch Reggae oder Hip-Hop. Dies änderte sich jedoch rasch und seit dem ist das Watergate Anlaufpunkt für Feierwütige aus der ganzen Welt. Auch das Watergate besitzt ein eigenes Label, auf dem es Künstler, die im Club auflegen, veröffentlicht. Gute Getränke in Kombination mit atemberaubender Musik machen den Club prädestiniert, um die Nacht mit seinen Freunden durchzufeiern.

 

Es gibt aber auch etwas gediegenere Anlaufstellen.

 

Nicht nur Techno und elektronische Musik beherrschen das musikalische Bild Berlins. Wie schon angedeutet, ist Berlin eine Stadt, die von kultureller Diversität nur so strotzt. Für Fans von klassischer Musik ist der Besuch bei den Berliner Philharmonikern empfehlenswert. Auch mit hochwertiger, klassischer Musik kann man feiern, auch wenn hier wohl eher der Genuss im Vordergrund steht.

Des Weiteren gibt es noch zwei weltbekannte Jazzclubs im Herzen Deutschlands. Das A-Trane und das B-Flat. Beide zeichnen sich durch ein nahezu ganzjähriges Programm aus und lassen Freunde einer guten Flasche Wein einen nicht zu vergessenen Abend dort verbringen.